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Trainingswochenende 2002

Wie im vergangenen Jahr, fand auch dieses Jahr wieder unser Trainingswochenende im Dojo des JCA statt.
Bild 1 Einen gelungenen, wenn auch anstrengenden Auftakt gab es direkt nach der Ankunft bei einem gemeinsamen Training des JCA mit unseren Kämpfern. Nach dieser ersten gemeinsamen Einheit ging es dann richtig zur Sache: Über 40 Judoka aus drei Vereinen (Post SV, DJK Augsburg Hochzoll, JCA) fanden sich im Dojo zu gemeinsamen Randori-Training ein. Es wurde im wahrsten Sinne des Wortes trainiert, daß die Fetzen flogen... 2 Judoanzüge wurden zerrissen.... Sehr anstrengend, von allen für phantastisch befunden und vor allem verletzungsfrei – was könnte einen besseren AuftaktBild 2 darstellen?
Nach diesem Training wurde es dann leer im Dojo. Alle außer unseren 16 Trainingswochenendteilnehmern verließen das Dojo und es stand dem spielen, raufen und toben auf der Matte nichts und niemand mehr im Wege. Natascha, Patrick und Stefan ermöglichten es den Trainern der 3 Vereine sich vor den Kids in der Sauna in Sicherheit zu bringen und die Gelegenheit zu nutzen sich über Neuigkeiten auszutauschen und weitere gemeinsame Aktionen zu planen. Ein langer Abend... und eine kurze Nacht!
Ja und dann am nächsten Morgen um 08:00h ging der Wecker – trotz allem „Muß das dennBild 3 sein?“, „Ich will weiter schlafen!“, „Müüüde!“ und so weiter standen um 08:30 alle vor der Halle und absolvierten einen Waldlauf, der bestimmt keinem geschadet hat. Bei der Rückkehr zu Halle wartete bereits Thomas mit den frischen Semmeln auf uns und wir genossen unser wohlverdientes Frühstück, bevor uns dann Harald, einer der Trainer vom DJK in die Geheimnisse von Tai-otoshi einweihte.
Um 12h gab’s dann Lasagne im Vereinsheim über dem Dojo – die Lasagne wurde auch einstimmig mit dem Prädikat „besonders empfehlenswert“ ausgezeichnet. Anschließend war dann endlich Zeit einmal das zu tun was jeder einzelne wollte... bevor wir dann querfeldein durch Wald und Wiesen gingen – zwar bei Sonnenschein aber der Regen der vergangenen Tage zeichnete seine schlammigen Spuren auf Hosen und vor allem Schuhen...
Bild 4Schließlich ging es dem Abend zu und wie es sich für ein Trainingswochenende gehört, fand nochmals ein Training statt. Verbessern von alten Techniken und eine neue Judotechnik machten uns so hungrig, daß Mathias schließlich dem Drängen nach essen nachgab und das Training beendete. Auf ging’s zum Pizzaessen, und die Trainer konnten auf ihre Kids wirklich stolz sein – ruhig und anständig führten sie sich in der Wirtschaft auf, ohne daß auch nur eine Ermahnung nötig gewesen wäre.
Der Samstag Abend – müde ging es zurück ins Dojo, für manche schon mal kurz in die Schlafsäcke, dann aber doch noch mal raus zum quatschen und blödeln. Deutlich früher als der Freitag fand der Samstag sein Ende...
Sonntag morgen um 08:45h das Licht geht im Dojo an und Patrick vom JCA kommt herein – er will Martina und Christine für die Südbayrische Mannschaftsmeisterschaft abholen; gnadenlos verschlafen.
Also war dann auch gleich mal für alle aufstehen angesagt, was für fast alle die erste Herausforderung des Tages darstellte. Nach dem luxuriösen Frühstück mit Milch, Semmeln, Kaba, Tee, Äpfeln, Mandarinen und Schokopudding fand dann unser Abschlußtraining statt, Mathias erbarmte sich der todmüden Gestalten auf der Matte und machte nur noch ein lockeres Bodentraining mit vielen Spielen. Danach mußte noch aufgeräumt und gepackt werden, bevor ein anstrengendes Wochenende zu Ende ging, daß aber allen Spaß gemacht hat.
Bedanken möchte ich mich noch bei Johann, Thomas K., Michael F. und allen anderen die geholfen haben, daß dieses Wochenende stattfinden kann.

Mathias Geislinger